22. – 29. Mai 2026
Elena, Janet, inken und vici
22. Mai – Anreise
Am Freitag war es nun auch für uns als vierte Gruppe dieses Jahr soweit – ab nach Rumänien!
Wir sind früh zeitig aufgestanden, um bereits 7:40 Uhr in den Flieger von Berlin nach Bukarest zu sitzen. Dank des frühen Fluges waren wir dann schon gegen 11:00 Uhr Ortszeit in Bukarest und konnten so noch vor Mittag unseren Mietwagen für die Woche in Empfang nehmen. Mit diesem ging es dann auch auf direktem Weg nach Focsani. Dort durften wir im Hotel der Mutter unserer Tierschützerin Alina schlafen. Die beiden betreuen und versorgen bei sich daheim immer zahlreiche Katzen welche auch zur Vermittlung stehen. So auch Lucy, die sogar auch am Hotel untergebracht ist.
Nach einer kurzen Pause haben wir uns dann aufgemacht, um nötige Kleinigkeiten einzukaufen. Neben Lebensmitteln für uns selber haben wir natürlich auch Futter und Snacks für Straßenhunde und -katzen geholt.
Somit war unser Anreisetag auch schon fast rum und wir haben den Abend entspannt aber voller Vorfreude auf die nächsten Tage beendet.
23. Mai – Mirela und Gina
Hoch motiviert haben wir uns morgens auf den Weg zu Mirela gemacht. Jedoch mussten wir bereits nach einer kurzen Strecke feststellen, dass das Auto Reifendruck Probleme hat. Wir haben uns also eine Tankstelle mit Kompressor gesucht und uns von einem der hilfsbereiten Mitarbeiter unseren Reifen wieder füllen lassen. Danach stand der Fahrt zu Mirela nix mehr im Weg.
Vorm Tor angekommen haben wir schon gehört, dass die Hunde unsere Ankunft bereits bemerkt haben. Mirela und die etwa 90 Hunde der großen Gruppe haben uns dann auch drinnen herzlichst empfangen. Nach 1 Minute waren wir bereits von oben bis unten mit Pfotenabdrücken übersät und abgeschleckt. Für Janet und Vici war es das erste Mal vor Ort im Shelter. Zwar wussten sie grob was auf sie zukommt, aber wenn man dann inmitten der Hunde steht, ist es dennoch erstmal überwältigend. Elena und Inken konnten sich dank ihres letzten Besuches im September da schon souveräner durch die Masse bahnen. Wir haben uns jedoch alle schnell akklimatisiert und schon die ersten Knuddler verteilt. Ganz vorn dabei war hier Poppy. Dank ihrer, teilweise im wahrsten Sinne des Wortes, umwerfenden Art kommt man einfach nicht um sie herum. Ein Hund, der durchweg gute Laune zu haben scheint und immer in der Nähe ist.
Nachdem wir also erstmal selber richtig angekommen sind und auch die Hunde sich von der Aufregung des neuen Besuchs wieder beruhigt haben, sind wir aus der großen Gruppe raus für einen Rundgang durch das Shelter zu den separaten Zwingern gegangen. Hier sind wir zuerst in die Junghundegruppe rein und es hat nicht lang gedauert bis das erste Pippi Malheur passiert ist – Tassuli hat Vici gleich am Rücken erwischt und uns somit daran erinnert, dass es sicherer ist einen Zaun statt eines Hundes im Rücken zu haben. Da wir jedoch eh alle schon dreckig waren und die nächsten Tage auch nicht sauberer werden sollten war das halb so wild.
Anschließend sind wir natürlich auch noch zu vielen anderen Hunden in die Zwinger rein und haben sie begrüßt. Einige waren schüchtern, andere haben in Ruhe die Aufmerksamkeit genossen und wieder andere haben ihre Freude und Aufregung überschwänglich gezeigt. Wer geknuddelt werden wollte, ist hier definitiv nicht zu kurz gekommen.
Natürlich haben wir uns auch nützlich machen wollen und haben Haufen abgesammelt. Außerdem haben wir auch gleich noch beim Füttern der Hunde in den Zwingern geholfen, bevor dann auch für uns schon die Mittagspause anstand. Mirela hat ein großartiges Omelett zubereitet und dazu gab es einen hervorragenden Salat.
Nach der Pause sind weiter durch die Gruppen gegangen und haben uns weiter eien ersten Eindruck von den Hunden gemacht.
Am Nachmittag sind wir dann noch zu Gina gefahren um Sie und ihre Schützlinge zu besuchen. Auch sie hat sich sehr gefreut und uns mit Stolz ihre Hunde vorgestellt. Wir haben auch hier natürlich viele Streicheleinheiten verteilt und die Hunde miteinander toll beobachten können. Neben den ganzen tollen erwachsenen Hunden haben wir hier auch noch die Welpen Moana, Memphis und Marina mit ihrer wunderschönen Mama Minerva kennengelernt. Das sind die Welpen von dem Hof, auf dem bereits die erste Reisegruppe unseres Teams im April großartige Arbeit geleistet hat.
Zuletzt hat uns Gina noch auf das Nachbargrundstück begleitet, auf dem Bianca lebt und versorgt wird. Auch diese wunderbare Hündin hat unseren Besuch sichtlich genossen.
Nach einem ersten Tag voller positiver Eindrücke ging es nun wieder zurück ins Hotel.
24. Mai – Mirela
Der zweite richtige Tag in Rumänien startete gleich mit einer wertvollen Aufgabe. Eine Bekannte von Mirela hat eine Welpen gefunden und versorgt und dieser war jetzt fertig geimpft und somit bereit zu Mirela zu ziehen. Wir haben die kleine Hündin, die inzwischen Ria heißt, also abgeholt und mit zu Mirela genommen. Auf der Fahrt mussten wir jedoch wieder feststellen, dass unser Reifen erneut Druckverlust hat. Auch an der nächsten Tankstelle wurde uns zum Glück wieder selbstverständlich geholfen. Mit frischem Reifen und Welpen an Bord sind wir dann gut bei Mirela angekommen. Ria wurde zuerst natürlich aus ihrer Box gelassen in den Zwinger mit den anderen Welpen Lia und Lenny, Flower und Findus und Uwe. Bereits nach kurzer Zeit hat sie ihre neue Bleibe munter erkundigt und sich mit ihren neuen Spielgefährten angefreundet.
Wir haben uns dann aufgemacht und sind wieder durch die Zwinger gegangen und haben uns die Hunde ganz in Ruhe angeschaut und gekrault.
Dann war es auch schon Zeit für unsere Mittagspause. Wieder gab es ein sehr leckeres Mittagessen von Mirela frisch gekocht.
Nach der Pause haben wir dann miterleben dürfen wie alle Hunde der Zwinger/kleinen Gruppen gemeinsam in den Freilauf durften. Hier wurde geflitzt und gespielt was das Zeug hält. Diesen Freilauf bekommen die Hunde natürlich regelmäßig und sie lieben es jedes Mal. Es war sehr spannend zu beobachten, wie sich die Gruppen hier durchmischen und miteinander interagieren. Wir konnten auch hier wieder viel über einzelne Hunde lernen und sie etwas besser einschätzen.
Natürlich sind diese Beobachtungen immer nur die Eindrücke wie sie in ihrer gewohnten Umgebung sind und stellen keine Garantie für ein späteres Leben in einer eigenen Familie dar!
Als bei allen die Energie raus war, wurden die Hunde von Dragos und Mirela wieder einsortiert. Hier weiß jeder Hund wo er hingehört und der ganze Prozess läuft absolut selbstverständlich ab. Auch das hat uns sehr fasziniert. Als nächstes hat Mirela uns wieder überrascht – die große Gruppe aus dem vorderen Teil durfte nun auch auf die Freilauffläche. Zwar haben diese Hunde immer viel Platz zum rennen und toben aber auf der Wiese bekommen sie natürlich auch einige andere Reize und Eindrücke. Diese Abwechslung ist natürlich wichtig für alle Hunde und sorgt für viel Ausgeglichenheit. Es war ein wundervoller Anblick, als die 90 Hunde wild rein gerannt kamen und mit Mirela zusammen einem Fußball hinterher gerannt sind. Dieser hat den Tag allerdings leider nicht ganz unbeschadet überstanden was Yakari aber zum Glück nicht daran hinderte mit dem Ballrest eine gute Zeit zu haben.
Als dann alle Hunde wieder an ihrem Platz waren, kehrte auch wieder spürbar Ruhe ein. Diese Ruhe haben auch wir genossen und hatten einfach eine gute Zeit mit diversen Hunden die sich noch ein paar Streicheleinheiten abgeholt haben. Als es für uns dann Zeit wurde wieder zurückzufahren, mussten wir uns leider schon wieder über einem leeren Reifen ärgern. Doch auch diesmal wurde uns wieder auf eine unglaublich herzliche Art geholfen. Die angefahrene Tankstelle hatte leider selber keinen Kompressor doch der Mitarbeiter hat uns zu einer Stelle begleitet und uns noch geholfen den Druck wiederherzustellen. Wir hatten hier durchweg positive Erfahrungen was die Hilfsbereitschaft in solchen Situationen angeht.
Zurück am Hotel wollten wir gern noch Lucy kennenlernen und waren sie besuchen. Die kleine graue Katze hat sich gefreut und war sehr aufgeschlossen und verspielt. Somit hatten wir noch einen wunderschönen Abschuss des Tages.
25. Mai – Mirela und Neli
Bei Mirela angekommen wurden wir natürlich wieder von den Hunden begrüßt. Hier ist jetzt auch Janet in den Genuss gekommen, angepinkelt zu werden. Ihr Schuh war einfach zu langweilig vorher.
Ansonsten startete der Tag mit der nervigsten Nebenaufgabe unserer Reise – unser Autoreifen. Nach der Kontaktaufnahme mit der Vermietung am Vortag konnte uns nun weitergeholfen werden. Nach einigem Hin und Her und ein paar Missverständnissen konnten Janet und Inken am Vormittag dann nach Focsani zu einer Werkstatt fahren. Hier wurde das Problem zum Glück schnell erkannt – ein Nagel, der sich uns vorher nicht zeigen wollte. Der Reifen wurde gewechselt und die beiden konnten zurück zum Shelter kommen.
In der Zwischenzeit haben Vici und Elena sich schon weiter Zeit genommen um die Liste der Vermittlungshunde durchzuarbeiten. Unser größtes Ziel der Reise war es, jeden Vermittlungshund zu finden und kennenzulernen. Hier war uns wichtig, dass wir uns wirklich Zeit für die Hunde nehmen und auch den schüchternen eine Chance auf Kontakt geben. Wir wurden auch häufig für unsere Geduld belohnt und haben noch mal mehr Hunde als am Vortag streicheln können. Das hat uns bestätigt, dass man nicht zu schnell urteilen darf. Manche Hunde brauchen einfach einen Moment länger Zeit bevor sie sich trauen. Dann aber haben auch die zurückhaltenderen den Kontakt sehr genossen.
Die Zeit verging damit sehr schnell und bereits nach wenigen Gruppen gab es schon, ein wieder sehr leckeres, Mittagessen. Im Anschluss daran wurden wir mit Bürsten ausgestattet und beauftragt die Hunde in den hinteren Zwingern von den Resten ihres Winterfells zu befreien was einige sehr genossen haben.
Jedoch hatten wir hierfür nicht unendlich Zeit, da wir am Nachmittag noch zu Mirelas Schwester Neli gefahren sind. Sie versorgt bei sich zuhause auch nochmal etwa 30 Hunde. Neben einigen Vermittlungshunden betreut sie auch ein paar kranke welche bei Neli ihren liebevollen Endplatz gefunden haben. Auf dem Weg zu Neli sind wir noch einer kleinen scheuen Katze an einem Feldweg begegnet. Dieser haben wir etwas Futter gespickt mit einer Zeckentablette gegeben. Sie war zwar sehr scheu aber wir konnten beobachten, dass sie das Futter gern gefressen hat.
Bei Neli angekommen wurden wir auch direkt wieder von Hunden stürmisch in Empfang genommen. Und da wir uns bei Mirela gerade erst warm gebürstet hatten, haben wir bei Neli gleich damit weiter gemacht. Auch dieses Rudel war uns gegenüber sehr aufgeschlossen und verkuschelt. So haben wir entspannt den Abend mit Neli und ihren Schützlingen ausklingen lassen. Als finalen Abschluss haben wir dann auch Lucy noch einmal am Hotel besucht und mit ihr gespielt.
26. Mai – Mirela und Crina
Bei der inzwischen gewohnt aufgeregten Begrüßung bei Mirela musste nun Vicis Schuh dran glauben und darf etwas Hundepipi mit nach Deutschland nehmen. Ansonsten hat sich am vierten Tag bei Mirela schon eine gewisse Routine entwickelt. Wir haben Hunde gebürstet, gefüttert und getränkt sowie die Zwinger sauber gemacht. Dabei lag unser Fokus natürlich auch wieder auf dem Verhalten der Hunde. Gerade bei Futter kann sich die Dynamik gern mal etwas ändern.
Durch das wiederholte Betreten der Zwinger haben sich auch wieder Hunde mehr getraut mit uns in Kontakt zu treten was uns sehr gefreut hat. So hat sich nun auch Simba eine schöne Portion Streicheleinheiten abholen können.
Vor der Mittagspause hat Mirela noch einen der Jüngsten Shelterbewohner aus dem O-Wurf gefüttert. Sie hat ihn dafür mit vor in die große Gruppe gebracht. Die Hunde waren zwar an dem Welpen interessiert, haben ihn hier aber nicht bedrängt. Kurz darauf kam eine Lieferung Futter welches die Männer trotz der Hitze flink verstaut haben. Für uns gab es dann auch wieder ein köstliches Mittagessen.
Da es sehr warm war ist nach der Pause nicht mehr viel passiert. Die Hunde und wir waren gut schlapp und so haben wir viel mit den Hunden gemeinsam entspannt im Schatten dagesessen und uns mit Mirela über diverse Hunde unterhalten. Sie kennt trotz der Menge jeden einzelnen Hund so gut konnte uns zu vielen Bilder zeigen als sie gefunden wurden und uns noch mehr über sie erzählen. Sie hat uns auch von den anderen vier Welpen aus dem O-Wurf erzählt. Es waren 7 Geschwister; 3 sind bei Mirela eingezogen und die anderen 4 werden von Crina versorgt, einer Bekannten von Mirela. Mirela hat dann noch organisiert, dass wir auch Crina besuchen können.
Also sind wir am Nachmittag dann zu dieser gefahren und haben dort zuerst jede einen der Welpen auf den Arm bekommen. Die Kleinen dürfen nun erstmal bei Crina liebevoll umsorgt aufwachsen. Crina hat uns dann noch die Hunde vorgestellt, welche sie vor Hundefängern gerettet hat. Sie und ihre Familie kümmern sich an verschiedenen Standorten um Hunde und Katzen. Wir sind mit ihr gemeinsam auch noch an den Ortsrand gefahren wo sie mit ihrem Mann gerade ein altes Haus mit einem wunderschönen Grundstück renoviert um dort noch besser Tiere betreuen zu können. Sie haben uns einige ihrer etwa 50 Katzen und auch Kitten vorgestellt. Es hat uns erneut fasziniert mit wie viel Herzblut sich viele Menschen vor Ort für die Tiere einsetzen.
27. Mai – Dragos, Helferhaus, Mirela und Alina
Diesmal hat unser Tag nicht bei Mirela gestartet sondern am Haus bei Dragos daheim. Hier, wo alles angefangen hat, durften wir auch wieder einige Vermittlungshunde kennenlernen. Zusätzlich beherbergt Dragos auch alte Hunde wie Nonno. Dieser unglaublich tolle und liebevolle Hund darf nun bei Dragos alt werden. Zusätzlich versorgt Dragos auch einige Katzen wie Leon, der sich genüsslich hat kraulen lassen. Bei Dragos haben wir auch wieder fleißig die Hunde geknuddelt und gebürstet und Jibu von seinem dick verfilztem Fell befreit. Als wir von den Hunden und Katzen einen guten Eindruck hatten sind wir mit Dragos zusammen zum Helferhaus gefahren. Dieses ist so langsam in den letzten Zügen und steht bald als Bleibe für engagierte Helfer zur Verfügung. Wir haben uns hier auch nützlich machen können und haben die Baustellenreste beseitigt – Müll entsorgt, gekehrt, gesaugt und Fenster geputzt. Als es für uns nichts produktives mehr zu tun gab sind wir zu Mirela gefahren. Hier haben wir weiter an unserer Liste gearbeitet, wurden wieder köstlich versorgt und haben ein paar kleine Handgriffe gemacht. Aufgrund der Temperaturen haben wir uns sonst nur auf das Beobachten der Hunde begrenzt. Von denen sind ein paar etwas planschen gegangen, andere haben geschlafen.
Am Nachmittag sind wir dann noch zu Alinas Mutter, der das Hotel gehört, gefahren und haben uns von ihr Rex und die Katzen vorstellen lassen. Aktuell leben hier unter anderem die drei Kitten Saleem, Nighty und Thomas, die sich gefreut haben, dass wir mit ihnen gespielt haben.
Zurück am Hotel sind wir auch wieder zu Lucy gegangen und haben mit ihr nochmal fleißig gespielt.
28. Mai – Mirela
Auf der Anfahrt sind uns an einem Feld 4 Hunde aufgefallen. Wir haben für sie etwas Futter ausgelegt und auch Zeckentabletten darin versteckt. Dies schützt sie nun erst einmal eine gewisse Zeit vor Krankheiten.
Es war nun schon unser letzter Tag bei Mirela. Im Shelter haben wir dann wieder geholfen Haufen abzusammeln und Hunde zu bürsten. Mirela hat uns gezeigt was bei der Fütterung von Moni zu beachten ist und haben ihr das abgenommen. Anschließend haben wir einfach noch etwas Zeit mit den Hunden verbracht, bevor auch die anderen Gruppen gefüttert wurden. Beim Besuch der Junghundegruppe hat es nun am letzten Tag noch Inken erwischt, oder besser gesagt Tassulli hat Inken erwischt.Ein tolles Abschiedsgeschenk. Nach dem letzten köstlichen Essen, diesmal von Dragos gekocht, haben wir uns mit Mirela auf die Suche nach den letzten Hunden unserer Liste gemacht und konnten unsere Mission somit erfolgreich abschließen. Wir haben jeden Hund aus der Vermittlung persönlich kennenlernen können. Im Anschluss haben wir uns mit Mirela noch über die Charakterzüge verschiedener Hunde unterhalten. Elena hat sich nach Nugget erkundigt, er ist in der großen Gruppe immer etwas zurückgezogen und fällt nicht großartig auf. Mirela hat ihn kurzerhand geholt und separiert. Hier wurde er Elena gegenüber sehr schnell deutlich aufgeschlossen und hat sich sichtlich wohler gefühlt. Das beweist erneut, dass die Verhaltensweisen der Hunde vor Ort in den Gruppen durchaus andere sein können als in einer anderen Umgebung.
Abschließend haben wir noch viel Zeit einfach mit den Hunden gemeinsam genossen und mussten uns dann auch von ihnen verabschieden.
Auf der Rückfahrt sind wir wieder einer Gruppe Hunden auf einem Feld begegnet. Auch diesen haben wir wieder Futter und Zeckentabletten ausgelegt. Diese waren sehr scheu, doch als wir wieder mit etwas Abstand im Auto saßen, konnten wir sehen wie sie zum Futter hin sind. Auch hier hatten wir also wieder Erfolg.
29. Mai – Neli und Abreise
An unserem letzten Tag sind wir noch einmal zu Neli gefahren. Wir wollten ihr gern noch mehr helfen und so haben wir die Futterstellen und Schlafhütten reinigen können. Auch hier haben die Hunde wieder gezeigt, dass sie manchmal einfach einen Moment brauchen um Vertrauen zu fassen. Rea ist bei unserem ersten Besuch ein paar Tage vorher gar nicht aufgefallen und diesmal kam sie mutig zu uns und hat sich streicheln lassen. Wir haben dann einfach noch ein wenig mit Neli und ihren Hunden dagesessen, uns unterhalten und die Zeit genossen.
Danach hieß es für uns leider auch schon ab zurück nach Bukarest. Das Auto wurde abgegeben und wir sind in den Flieger. Mit einer Menge toller Eindrücke sind wir Freitag Abend wieder gut in Berlin gelandet.
Wir sind unglaublich dankbar, dass es Menschen wie Mirela, Dragos, Neli, Gina, Alina und Crina gibt. Sie investieren jede Sekunde ihres Lebens in das der Tiere und stecken dabei selber sehr oft zurück. Wir verspüren größten Respekt, Dankbarkeit und Bewunderung für diese Menschen. Es wird definitiv nicht unsere letzte Reise nach Rumänien gewesen sein.
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